éire.

Irland. Ich nutze diese kurze Lernpause zwischen zwei Fächern – erste Monsterklausur gestern überstanden – und krame mein Irland-Tagebuch raus und reise ein bisschen in die Vergangenheit – und auf eine Insel, an die ich auch ein bisschen mein Herz verloren hab. Das europäische Neuseeland – auf der Südhalbkugel hängt zwischen Kiwis und Schafen nämlich der Rest meines kleines Herzchens.

IMG_3674Ich hab mich also im November 2012 – oh weh, viel zu lange her – auf die Reise nach Irland begeben um mich dort mit einer australischen Freundin zu treffen, die ich vorher in Marokko kennengelernt hab – verrückt, oder? Das ist Leben. Hachja. Wenn ich so in den Blättern meines damaligen Reisetagebuchs blättere, stelle ich fest, dass ich mich gleich ganz früh in dieses Land verliebt hab. In dieses unglaublich nette Völkchen von Iren, in das satte Grün, in die Landschaft, in diese tiefe, ruhige Zufriedenheit, die mir dieses Land geschenkt hat. Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich im Bus vom Flughafen nach Downtown saß, die Welt da draußen beobachtete und dann feststellte, dass ich grinse wie ein Honigkuchenpferd. Wie dämlich muss ich ausgesehen haben, mit Handgepäck und zerzausten Haaren vom Flug und grinsend – von einem Ohr  bis zum Anderen. Hachja.

 

Nachdem sich dann leider recht schnell herausgestellt hat, dass meine Freundin D aufgrund von Ein-/Ausreise-Schwierigkeiten (sie war schon mehrere Monate in Europa) IMG_3613schon eine Weile in Irland festhing und so – verständlicherweise – schon einiges erkundet hatte, hab ich beschlossen, dieses Land auf eigene Faust zu erkunden – und ich sollte es nicht bereuen. Da ich nur eine gute Woche da war, hab ich beschlossen, mich einer kleinen Reisegruppe anzuschließen – ich hab mich für Paddywagon entschieden und es war eine gute Entscheidung. Ich muss dazu sagen, es war November und es war kaum – bzw. nichts – los und das liebe ich. Mit 40 anderen Leuten hätte ich darauf wirklich keine Lust, aber wir waren inklusive Fahrer nur zu viert 🙂 (Das nächste Mal würde ich allerdings definitiv ein Auto mieten, die Mietpreise sind in Irland nämlich wirklich gut und Unterkünfte findet man auch ohne Probleme, noch dazu kann man sich ja bei Reiseveranstaltern wie Paddywagon eventuelle Touren zur Inspiration anschauen)

Bevor es allerdings mit dem Paddywagon losgehen sollte, war da ja noch diese Stadt namens Dublin. Was eine schöne Stadt. Wir haben zu Fuß alles erkundet. Trinity College, The 4 Courts, Liffey River, Oscar Wilde House, St. Stephens Green, Dublin Castle, Glasnevin Cemetery und abends dann selbstverständlich auch Temple Bar. Diese Stadt hat unendlich viel Charakter! Und bitte – unbedingt abends in einen der so unendlich vielen Pubs gehen, Cider trinken und diese Stimmung genießen! (Wir sind spontan noch auf einen Pub Crawl aufgesprungen, war so nicht geplant, aber dann doch ganz witzig)

Dublin – Ahsford Castle – Kylemore Abbey – Connemara National Park – Galway – Cliffs of Moher – Killarney – Blarney – Cork – Dublin – Carrick-a-Rede – Giants Causeway – Dunlace Castle – Belfast – Dublin.

Das war der Plan für meine zwei Touren und es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Das Grün dieser Insel, Steinmauern, raue und doch so sanfte Landschaft, Wind, Sprühnebelregen und Sonne im Wechsel, Irish Stew zum Lunch, Hostelleben, Live Sessions und Guinness – ganz viel Guinness – in kleinen Pubs. Die Stimmung, die dieses Land vermittelt und dann dieses wirklich nette Völkchen, Irland ist ein Land, das definitiv zu einen meiner Lieblingsländer gehört, auf eine ganz eigene Weise. 

Hostel Dublin – Generator – gibt definitiv günstigere und ich würde jetzt – 3 Jahre älter – auch etwas kleineres, familiäreres suchen, aber es war sauber, groß, zentral gelegen, Frühstück für 4€ (keine Garantie, dass das heute auch noch so ist)

Hostel Killarney – Paddy’s Palace – gehört zu dem Tourunternehmen, war aber wirklich gut, authentisches Hostelleben 🙂

Pablo Picante – das ist der beste Burrito Dublins. Ohne Witz! Genial!

The beauty of Ireland is timeless. It is like something my heart has always known. Somewhere I always wish to return.

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