straßburg.

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Wer kennt das nicht. Silvesterplanung. Was machen wir, wo gehen wir hin, mit wem feiern wir, was gibt es zu essen, wo sind wir um 12 – das muss die beste Party des Jahres werden. Ich persönlich kann damit ja gar nichts anfangen. Silvester wird meiner Meinung nach gnadenlos überbewertet. Und so kam es also, dass ich zu Weihnachten eine „Wir fahren über den Jahreswechsel weg – aber ich verrat dir nicht wohin“ – Überraschung bekommen habe.

Ich habe wirklich erst auf der Autobahn erfahren, wo wir landen. (‚Ok, A3 Richtung Frankfurt.‘ ‚Korrigiere. A81 Richtung Stuttgart.‘ ‚Komisch. A6.‘ ‚He, A5?!‘) Wir sind schließlich in Straßburg angekommen und ich habe mich wirklich sehr gefreut. Da fährt man nur so knapp über die Grenze und ist doch sofort in einer anderen Kultur mit einer anderen Sprache und so vielen anderen Gewohnheiten. Es sollten wundervolle 2 Tage werden.

Untergebracht waren wir in einem der kleinen Appartements des ‚Le 32‘ – und zwar unglaublich gut gelegen. Zu Fuß etwa 5 Minuten zum Münster (maximal), also mitten in der Stadt und dennoch wirklich ruhig, was aber auch an der Jahreszeit lag. Die Appartements sind sehr gemütlich und sauber, kleine Einbauküche, geräumiges Bad (inkl. Waschmaschine, Bügelbrett/eisen, Haartrockner, …), TV und Wlan. Wir haben uns sofort wohl gefühlt!

IMG_5947Wer in Straßburg ist und ein bisschen Zeit hat, sollte sich einfach treiben lassen. Durch die Gassen schlendern, sich vielleicht auch mal ein bisschen verlaufen und einfach auf sich wirken lassen. Genau so haben wir das gemacht. Vorbei an kleinen Bäckereien und Patisserien, an großen
Einkaufszentren und kleinen, unabhängigen Labels. So kam es auch, dass wir in die Rue de Juifs abgebogen sind und da ein paar Schmuckstücke entdeckt haben. So zum Beispiel eine kleine Papeterie ‚Monogram‘, die nicht nur eine große Auswahl an Schreibutensilien hat, sondern eben auch viele schöne Dinge aus Papier, Washi, … Am meisten begeistert hat mich doch aber der kleine zuckersüße Laden namens ‚Marcel et Finette‘, ein Kinderladen (Nein, ich bin nicht schwanger), der absolut zum träumen ist. Holzspielzeug, ausgewählte Baby-/Kinderkleidung (wie niedlich!), die Kollektionen von ferm living und bloomingville kids, und und und. Hachja. Ihr könnt es euch vorstellen. In einer anderen Ecke Straßburgs, nämlich auf der Rue de Bouchers, fanden wir dann noch die zwei Läden ‚Mémé et Autriche‘ – die waren vielleicht Knüller. (Nicht verwirren lassen, sind zwei Läden, genau gegenüber bzw. nebeneinander, gehören aber zusammen.) Tolles für Zuhause, zwischendurch ein bisschen retro, dann wieder skandinavisches Design, auch hier wieder ganz viel bloomingville und Konsorten. Und jetzt gerade habe ich festgestellt, dass die auch einen online store haben – oh weh, das könnte gefährlich werden.

IMG_5927Alles in allem ist Straßburg eine wundervolle Stadt. Auch zu dieser Jahreszeit, alles weihnachtlich geschmückt (und wie!), alles glitzert und glänzt und es gibt so viel zu entdecken. Wir haben uns diese zwei Tage einfach treiben lassen, sind an den Sehenswürdigkeiten vorbei geschlendert, haben Touristen beobachtet, Bäckereien getestet, uns aber auch vorbildlich zum Jahreswechsel im Hotelzimmer verkrochen, dort gekocht, Punsch geschlürft und im Schneidersitz im Bett sitzend das neue Jahr begrüßt. Wir kommen definitiv wieder – Straßburg im Sommer, das wird toll!

 

 

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